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Professionelle Technik

Zum Einsatz kommt sowohl in der Fotografie als auch in der Projektion hochwertiges Equipment:

Body: Nikon D810 und D500

Objektive: Nikon 28-70mm 1:2,8 / Sigma 10-20mm 1:3-5,6 / Nikon 70-200mm 1:2,8 GII ED / Nikon 300mm 1:4 / Tamron 90mm 1.2,8 Macro / Nikon 400mm 1:2,8 D IF ED II

RAW-Konverter: Zwischenzeitlich fast nur noch Adobe-Lightroom und Nikon NX-View.
Ganz wichtig für optimale Beurteilung und Bearbeitung: ein hochwertiger Bildschirm von EIZO.

Die Shows programmiere ich dann mit Wings-Platinum.

Für die Projektion kommt der Panasonic DZ-570e zum Einsatz, Helligkeit, Schärfe und Farbechtheit begeistern mich. Projiziert wird auf Leinwände von Stumpfl mit 4,5m x 3m oder 3m x 2m.
Meine Reise-Dia-Shows werden von mir live mit Mikrofon kommentiert.

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Und nun zur immer wieder kehrenden Frage: Wie weit wurden die Bilder am Computer verändert?

Es ist in der Naturfotografie gar nicht so selten, dass die Fotografen betonen, ihre Bilder seien so auch in „natura“ gewesen. Und dann sind die knalligsten Farben, die höchsten Kontraste und die knackigste Schärfe dargestellt.

Jeder Fotograf steht mit den digitalen Möglichkeiten in der Zwickmühle, will er wirklich „nur“ zeigen wie es wirklich war oder möchte er den maximal möglichen Bildeffekt bewirken. Da muss jeder für sich selber entscheiden, wie weit er der Realität nun nachhilft um selber mit dem Ergebnis zufrieden zu sein und somit gegebenenfalls auch das grössere Lob geniessen kann.

Ich gebe zu, auch mein Bilder kommen nicht so aus der Kamera. Das ist im RAW-Bild schon aus technischen Gründen nicht möglich.
Dennoch halten sich die Korrekturen meistens im Bereich der Dinge, die auch an der Kamera einzustellen wären, z.B. wenn man vorher schon wüsste, wie weit der Belichtungsmesser daneben liegt.
Will sagen: zum grössten Teil beschränkt sich meine Korrekturen auf Weissabgleich, Belichtung, Bildausschnitt und gerade stellen. Wenn die Kamera im RAW-Modus auf neutral gestellt ist, dann erhöhe ich den Kontrat um 7-11 Stufen in Lightroom.
Zu guter Letzt werden manchmal Schatten aufgehellt, selten auch mal ein leichter Helligkeitsverlauf gezogen um den Blick auf den bildwichtigen Teil zu lenken und die Bilder werden nachgeschärft.

Mir ist ein grosses Anliegen, dass meine Bilder echt aussehen. Es darf ein klein wenig schöner sein, als es das menschliche Auge im täglichen Leben wahrnimmt, das ist ja auch der zeitlose Reiz der Fotografie.